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Powerbeats Pro, die besseren Apple Earpods?

Sag niemals nie! Das trifft nun zumindest bestens auf die „Totally Wireless“ Kopfhörer „Powerbeats Pro“ zu. Ich glaube, hätt man mich gefragt, hätte ich niemals gesagt, dass ich mir mal „Beats by Dre“-Kopfhörer geholt hätte. „Die gehypten und überteuerten Marketingstreiche mit lausiger Soundqualität kommen mir nicht ins Haus“, wäre wohl meine Antwort gewesen. Und doch ist es so gekommen: ich habe mir die Powerbeats Pro bestellt und nun heute bekommen. Im Nachfolgenden meine Ersten Eindrücke und wie es überhaupt dazu gekommen ist und warum sie natürlich die besseren Apple Earpods sind.

Gründe für die Powerbeats Pro

Zunächst mal gehen seit knapp vier Wochen meine grünen Plantronics BackBeat Fit leider nicht mehr, sie laden nicht mehr und geben auch sonst kein Lebenszeichen mehr von sich. Besonders traurig bin ich nicht, die Ohrteile waren bei längerem Tragen immer recht unangenehm oder sind unregelmäßig sogar rausgefallen, weil diese sich nicht dem Ohr angepasst haben. Das Kabel im Nacken hat beim Laufen auch ein wenig gestört, die Akkulaufzeit war recht gering mit 1-2 Stunden im Ende und die Soundqualität … naja sag ich einfach es kam Ton raus.

Daher sollte es nun eine eierlegende Wollmilchsau werden:

  • True Wireless (kein Kabel zwischen den Kopfhörern und erst recht keine Stippe mit der man dann per Adapter ans Telefon muss)
  • Exzellenter Tragekomfort (Unterschiedliche Ohrinneneinsätze zum Wechseln)
  • In-Ear-Kopfhörer (zum einen damit der Kopfhörer schön kompakt wird und im Zweifelsfall kaum ANC notwendig ist)
  • ANC also Active Noise Canceling, damit man die hart arbeitenden Kollegen auch mal ausblenden kann
  • Headset-Funktionalität
  • Lange Akkulaufzeit (ein Arbeitstag bzw. vier Stunden Sport sollten idealerweise funktionieren)
  • Angenehme Klangqualität (nen wenig basslastiger aber ansonsten in Höhen und Mitteltönen nicht komplett schlapp)

Hauptkaufzweck war der Sportteil, hier ist es einfach schön, wenn man ein wenig Rhythmus im Ohr hat. Daher war ANC und die Headsetfunktion eher untergeordnet.

Also habe ich mir alle möglichen und unmöglichen Kopfhörer angesehen:

Dann hat Linus die Powerbeats Pro jedoch bei mir auf die Bildfläche gebracht:

Linus Sebastian über die Powerbeats Pro

Man muss ja nicht alle Designentscheidungen von Apple mittragen (T2-Chips, Butterfly-Keyboards, Käsehobel oder Monitore ohne Standfuß) aber hier sich Konkurrenz im eigenen Haus zu schaffen, sehr edel!

Powerbeats Pro Ladebox
Powerbeats Pro Ladebox

Alltag mit den Powerbeats Pro

Auspacken, Klappe der Ladebox auf und schon kann man mit einer tippenden Bewegung die Geräte mit dem iPhone koppeln (und halbwegs einfach dann auch zwischen verschiedenen Apple Geräten teilen).

Powerbeats Pro nach dem Koppeln mit dem Apple iPhone

Den rechten und linken Ohrhörer über die Ohrmuschel gefriemelt, die Ohrstücke in den Gehörgang eingeführt und schon kann’s losgehen. Dabei passen mir selbst die Standard-Ohrstücke gut und auch trotz kleiner Ohren mit unterschiedlichster Form gut. Ob im Büro oder beim Sport auf dem Fahrrad: alles sitzt ordentlich. Beim Fahren mit dem Fahrrad nimmt man lautere Windgeräusche wahr als ohne Kopfhörer.

Klang der Kopfhörer

Da ich mich nicht als audiophiler Tonfetisch verstehe: Eine durchaus solide Leistung bis ca. 60-70 % der maximalen Lautstärke. So wie ich es mir gewünscht habe: ein wenig bassbetonter. Aber dennoch vernünftigen Mitteltönen. Die Höhen fallen ein wenig ab, was je nach Musik jedoch kaum auffällt. Bei max. Lautstärke ist ein Rauschen wahrzunehmen – Gründe habe ich hier nicht gesucht. die 70 % Lautstärke reichen mir auch!

Auch wenn die Powerbeats Pro kein ANC haben, so schirmen sie doch sehr gut von der Umwelt ab. Hört man Musik ist es fast unmöglich sprechende Menschen in der näheren Umgebung zu hören – nicht mal, wenn man will.

Fazit in diesen nicht mal 8 Stunden

Solide Kopfhörer und das zu einem geradezu marktüblichen Preis von 250 Euro, das sich in das Apple Universum schön einreiht. Das es noch keine Funktion für das auffinden der Kopfhörer hat stört da auch nur eher peripher. Ansonsten bin ich nun erstmal froh, das ich einen neuen Sportkopfhörer habe, der auch darüber hinaus gewisse Qualitäten hat. Was ist deine Meinung?

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